Reykjavík
~140 Tsd.Hauptstadt und größte Stadt. Restaurants, Museen, Bars, Flughafenrhythmus — fast jede Route startet hier.
Ein kompletter Island-Guide: Vulkane, Gletscher, Wasserfälle, schwarze Strände, Thermalwasser und Nordlichter. Alles, was ich Ihnen vor dem ersten Roadtrip gern mitgeben würde.
Island liegt im Nordatlantik, genau dort, wo tektonische Platten aufeinandertreffen. Nur etwa 400.000 Menschen leben hier, und zwischen zwei Orten können Hunderte Kilometer pure Natur liegen.
Hauptstadt und größte Stadt. Restaurants, Museen, Bars, Flughafenrhythmus — fast jede Route startet hier.
Die zweitgrößte Stadt, praktisch ein ruhiger Wohnnachbar von Reykjavík.
Kleine Hafenstadt nahe der Hauptstadt: Lavafelder, ruhige Straßen und Geschichten über Elfen.
Die „Hauptstadt des Nordens“ und ein guter Ausgangspunkt für Wale und Fjorde.
Der größte Teil des Landes ist gar nicht bewohnt. Viele Orte sind Dörfer mit 100 bis 1.000 Menschen. Genau deshalb fühlt sich Island so wild und weit an: Die Natur ist hier größer als alles andere.
Die eigentliche Kraft in Island ist der Wind. Selbst im Sommer gehören Regenjacke, Fleece und gute Wanderschuhe ins Gepäck.
Isländisches Wetter kommt in Schichten: Sonne, Regen, Wind und Schnee können innerhalb einer Stunde wechseln. Der Wind zählt oft mehr als die Temperatur, deshalb funktionieren Lagen am besten.
Im Winter kann es im Landesinneren und im Norden auf −20 … −30 °C und kälter fallen. An der Küste ist es milder, aber starker Wind macht den Tag schnell deutlich kälter.
Die lokale Währung ist die Isländische Krone (). Grob: 1 € ≈ 143 ISK. Wenn ein Terminal fragt, zahlen Sie lieber in ISK als in Euro.
Lebensmittel im Supermarkt zu kaufen ist völlig normal, auch für Einheimische. Bónus, Krónan und Nettó retten Roadtrips: fertige Gerichte, Suppen, Mikrowellen und alles für einfache Mahlzeiten unterwegs.

Apple Pay und Google Pay funktionieren sehr gut. Bargeld braucht man selten. An automatischen Tankstellen kann kurz ein Deposit blockiert werden; das ist normal und der Restbetrag kommt zurück.
Eine kräftige Suppe mit Gemüse — perfekt nach dem ersten kalten Spaziergang.
In Reykjavík und Vík gibt es einige der besten Varianten im Nordatlantik.
Ein Fisch aus nördlichen Seen, feiner und weicher als Lachs.
Ein isländischer Milchklassiker, irgendwo zwischen Joghurt und Quark.
Der berühmteste schnelle Snack des Landes — klassisch bei Bæjarins Beztu.
Fermentierter Hai. Riecht nach Ammoniak und ist eher ein Erlebnis als ein Alltagssnack.
Öffentliche Verkehrsmittel sind außerhalb der Hauptstadt begrenzt. Ein Roadtrip ist hier eindeutig das beste Reiseformat.
Südküste + . Fast alle Postkartenorte sind erreichbar und die Logistik bleibt einfach.
Bergstraßen und . Nur im Sommer geöffnet. Ohne zugelassenen bitte nicht fahren.
Transport und Unterkunft in einem. Sehr stimmungsvoll, aber übernachtet wird auf offiziellen Campingplätzen.
Gemütlich, warm und teuer. Im Sommer unbedingt früh buchen.
Hotel Selfoss📍 Eyravegur 2, 800 Selfoss
€€€Freiheit plus Bett. Eine sehr stimmungsvolle Art, die zu fahren.
€€Günstig und schön, aber der Boden ist kalt. Ein guter Schlafsack ist Pflicht.
Vík Camping📍 Klettsvegur 7, 870 Vík
€Südküste + . Die bekanntesten Orte ohne sehr lange Fahrtage.
ist die große Ringstraße: einmal rund um die Insel.
Einheimische gehen das ganze Jahr in Pools, auch im Winter und auch bei Schnee. Vorher wird gründlich ohne Badebekleidung geduscht.
Die berühmteste des Landes: milchig-blaues Wasser mit 37–39°C mitten in Lavafeldern.
Infinity-Pool mit Blick auf den Ozean. Eine moderne Alternative zur Blue Lagoon.
Das älteste Schwimmbad des Landes in Flúðir. Günstiger, einfacher und lokaler.
Saison: September bis März. Am besten sind Orte fern von Städten, oft im Norden.
Je weiter weg von Straßenlicht, desto stärker wirken die Farben.
Cloud cover auf vedur.is prüfen. Wolken entscheiden alles.
Aurora forecast: Kp 3+ gibt schon Chancen, 5+ kann stark werden.
Nordlicht atmet: Es kann eine Stunde verschwinden und plötzlich wiederkommen.
Die meisten Isländer haben keine Nachnamen im gewohnten Sinn. Ein Name entsteht oft aus Vorname + son / dóttir — also „Sohn von“ oder „Tochter von“.
Deshalb wird im Telefonbuch nach Vornamen sortiert, nicht nach Nachnamen.
Gut geplant wird daraus ein perfekter erster Roadtrip durch Island.
Im Text sind diese Wörter fein unterstrichen. Antippen reicht, um die kurze Erklärung zu sehen.
Isländische Bergstraßen in den Highlands: Schotter, Steine, steile Abschnitte und manchmal Flussdurchfahrten.
Sie brauchen einen Mietwagen, der ausdrücklich für F-roads zugelassen ist, meistens einen 4×4. Abseits der Straße fahren dürfen Sie trotzdem nicht.
Fahren außerhalb offizieller Straßen: über Moos, Lavafelder, Sand oder einfach querfeldein.
In Island ist das verboten, weil sich die Natur extrem langsam erholt. Selbst Reifenspuren bleiben lange sichtbar.
Allradantrieb. Hilft bei Schotter, Steigungen und schwierigeren Straßen.
Für Highlands und F-roads ist meistens ein zugelassener 4×4 nötig. Versicherungsbedingungen und Straßenregeln gelten trotzdem.
Ein normales Auto ohne Allrad, gut für asphaltierte Straßen und einfache Sommerrouten.
Reykjavík, Golden Circle, Südküste und Teile der Ring Road sind im Sommer gut machbar. F-roads sind normalerweise tabu.
Die Hauptstraße, die einmal um Island herumführt.
Die klassische große Runde dauert 7–14+ Tage: Südküste, Ostfjorde, Norden, Mývatn, Akureyri und zurück nach Reykjavík.
Die klassische kurze Route in der Nähe von Reykjavík.
Meist Þingvellir, Geysir / Strokkur und Gullfoss. Der einfachste Einstieg für die erste Islandreise.
Eine praktische Route für das erste Mal: Golden Circle plus Südküste.
Kein offizieller Begriff, sondern ein guter 3–6-Tage-Rahmen: die wichtigsten Orte, weniger Fahrstress, einfache Logistik.
Einmal um die Insel auf der Ring Road, meistens 7–14+ Tage.
Dazu kommen Ostfjorde, Norden, Mývatn, Akureyri, Snæfellsnes und das wildere Island.
Das wilde Hochland im Inneren Islands: wunderschön, abgelegen und deutlich anspruchsvoller.
Meist nur im Sommer erreichbar. Rechnen Sie mit F-roads, 4×4-Regeln, road.is-Checks und sehr wechselhaftem Wetter.
Ein Fahrzeug, in dem man fährt und schläft.
Gibt viel Freiheit, aber übernachtet wird auf offiziellen Campingplätzen. Wildcampen ist stark eingeschränkt.
Eine Stelle, an der eine Straße ohne Brücke durch einen Fluss führt.
Vorher Tiefe, Strömung und Mietwagenregeln prüfen. Viele Versicherungen decken dieses Risiko nicht ab.
Straßenbelag oder Seitenstreifen mit kleinen Steinen.
Schotter kann Scheiben und Karosserie beschädigen. Eine Gravel Protection lohnt sich selbst auf normalen Routen zu prüfen.
Isländische Krone, die lokale Währung.
Kartenzahlung funktioniert fast überall. Wenn ein Terminal nach der Währung fragt, ist ISK meist besser als Euro.
Zahlen mit Karte, Apple Pay oder Google Pay.
In Island funktioniert das fast überall: Cafés, Tankstellen, Parkplätze, Shops. Bargeld braucht man selten.
In Island-Guides oft ein geothermales Bad oder Spa mit heißem Wasser.
Blue Lagoon und Sky Lagoon sind organisierte Badeorte. Natürliche heiße Quellen sind anders und brauchen mehr Vorsicht.
Ein Strand aus vulkanischem schwarzem Sand.
An Reynisfjara gibt es Sneaker Waves, plötzlich sehr starke Wellen. Auch bei ruhiger See Abstand zum Wasser halten.
Aurora borealis: leuchtende Bänder und Bewegungen am Himmel.
Sie brauchen Dunkelheit, wenig Wolken und Sonnenaktivität. Die beste Zeit ist ungefähr September bis März.
Danach wartet die durch Island: Ostfjorde, Mývatn, Akureyri, Snæfellsnes und noch einmal 5–10 Tage Straße.
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